Digitale Optimisten
Menü

Zuschlag - Werbeinventar öffentlich versteigern

Diese kleine Idee ging letzte Woche viral, du machst daraus eine richtige Geschäftsidee.

Alexander Mrozek25. August 2026 · 2 Min. · Wochenend-start · Ohne Code

Isometrische Illustration zur Geschäftsidee Zuschlag - Werbeinventar öffentlich versteigern

100.000

Maximales Sofortangebot von 100.000 Dollar zeigt monetäres Potenzial für Live-Auktionen von Werbeflächen.

Das Problem. Ein Entwickler hat letzte Woche eine Website gevibe-codet, bei der sich Unternehmen gegenseitig überbieten konnten, um ganz oben auf der Website zu stehen. Ergebnis: 20k Umsatz in 24 Stunden.

🍏 Was ist die Idee?

Ich musste letzte Woche richtig lachen: Ein Vibe-Code hat in 3 Stunden eine Website gebaut und 24 Stunden später über 20.000 Dollar damit verdient und ein Kaufangebot über 100.000 Dollar erhalten.

Das Konzept passt ist super einfach: Eine öffentliche Liste, auf der Firmen ihre Website eintragen können.

Wer am meisten zahlt, steht ganz oben. Super stumpf: Kein Algorithmus, Zielgruppen-Einstellungen - jeder sieht jedes Gebot in Echtzeit.

Jetzt der spannende Teil: Das Konzept lässt sich auf jede Werbefläche der Welt übertragen.

Newsletter-Platzierungen, Podcast-Slots, digitale Plakatwände, Bannerflächen. Überall wird der Preis heute im Dunkeln ausgehandelt. Rate Card, Mediaagentur, drei Wochen Hin und Her.

Du baust "Zuschlag", und mit gibst jedem Publisher die Möglichkeit, ihre Werbefläche über ein öffentliches Board an den meistbietenden zu verkaufen. Du nimmst einen Cut vom gezahlten Transaktionsvolumen.

Für den Publisher heißt das: kein Vertrieb mehr und ein Preis, der nach oben statt nach unten verhandelt wird.

Kurz gesagt: eBay für Werbeplätze, mit der ganzen Branche als Publikum.

Die ganze Idee

Mitglieder lesen, warum die Idee funktioniert, über den Pitch hinaus.

Pro ansehen

💡 Wie starte ich am Wochenende?

Smarte Geschäftsideen mit Bauplan fürs Wochenende bekommst du im kostenlosen, wöchentlichen Newsletter – meld dich an!

1. Zuerst die Publikation finden - sie ist dein Kunde, nicht der Werbetreibende.

Du brauchst niemanden mit Millionenreichweite, aber ein Medium, dessen Werbekunden sich als direkte Konkurrenten sehen. Ohne Konkurrenz kein Bieterkampf.

Am besten funktionieren Fachmedien in engen Branchen: ein Newsletter für Steuerberater, ein Portal für Physiotherapie-Praxen, ein Magazin für Fitnessstudio-Betreiber, ein Landwirtschafts-Portal.

2. Der Türöffner heißt Restplätze.

Frag nicht nach den guten Werbeplätzen. Frag nach dem Inventar, das ohnehin leer bleibt. Dein Angebot: „Ich baue dir das kostenlos, du gibst mir die unverkauften Plätze, wir teilen den Umsatz." Kein Risiko für die Publikation, kein Verkaufsgespräch nötig, und du hast am Montag deinen ersten Testkunden.

3. Stack fürs Vibe Coding: Claude Code, Next.js, Postgres über Neon oder Supabase, Deployment auf Vercel, Resend für die Mails. Keinen Baukasten wie Lovable — hier hängt echtes Geld an der Logik.

4. Zahlung über Polar statt Stripe.

Polar ist Merchant of Record, tritt also rechtlich als Verkäufer auf und führt die Umsatzsteuer weltweit ab. Bei Stripe machst du das selbst. Kostet 5 % plus 50 Cent, Deutschland wird unterstützt. Wilke nutzt bei outbid.lol genau das.

Geschäftsideen in Folge

Spiel das 100-€-Wochenende · Zum Podcast

Finde dein nächstes Projekt.

Pro, mit Vorlagen und früherem Zugriff, ist noch nicht buchbar. Mehr dazu.

Abonnier den Newsletter und bekomme jeden Dienstag 2 richtig gute Geschäftsideen kostenlos ins Postfach.

Warum sie funktionieren, und wie du sie am Wochenende startest. Das kommt ins Postfach.

Datenschutz