🍏 Was ist die Idee?
166 Milliarden Dollar. So viel Zoll hat die US-Regierung kassiert, ohne dazu berechtigt gewesen zu sein. Und muss das jetzt zurückzahlen. Verteilt auf rund 330.000 Importeure sind das im Schnitt eine halbe Million Dollar pro Firma.
Und: die Chance besteht jetzt! Der Supreme Court hat die Zölle im Februar gekippt, die US-Zollbehörde zahlt seit April über ein eigenes Portal aus. Und trotzdem verpassen gerade reihenweise kleine Unternehmen ihre Frist, weil niemand ihnen erklärt, dass sie überhaupt Anspruch haben.
DutyBack USA ist die deutschsprachige Brücke dorthin: Du findest DACH-Mittelständler, die in die USA liefern und selbst als Importeur eingetragen sind, prüfst mit einem lizenzierten US-Zollmakler, was ihnen zusteht, und nimmst einen Anteil von dem, was tatsächlich zurückkommt. Der Kunde zahlt nichts, wenn nichts kommt.
Kurz gesagt: Flightright für Zölle. Nur dass hier nicht 600 Euro Entschädigung winken, sondern sechsstellige Beträge.
🌵 Warum funktioniert's?
Das Geld fließt bereits. Der Supreme Court hat die IEEPA-Zölle im Februar 2026 gekippt, das Court of International Trade hat die Rückerstattung an alle Importeure angeordnet. Bis Ende Juni sollten über 40 Milliarden Dollar tatsächlich ausgezahlt sein — von insgesamt 166 Milliarden, die rund 330.000 Importeure über mehr als 53 Millionen Einfuhrvorgänge gezahlt haben. Das ist kein Anspruch, den du erst erkämpfen musst. Es ist eine Schlange, in die man sich stellen muss. https://www.hklaw.com/en/insights/publications/2026/06/ieepa-tariff-refund-update-government-appeals
Und trotzdem verlieren gerade Unternehmen ihr Geld. Am 9. September 2026 haben US-Abgeordnete die Zollbehörde angeschrieben: Anträge müssen innerhalb von 90 Tagen nach Abschluss des Einfuhrvorgangs gestellt werden, aber die Behörde schafft es teilweise nicht, die Portalzugänge in dieser Frist freizuschalten. Betroffen sind laut den Abgeordneten vor allem kleine Unternehmen mit dünnen Margen. Genau die Firmen, die keine eigene Zollabteilung haben — und keinen, der sie auf Deutsch anruft. https://www.ghy.com/trade-compliance/cbp-cape-ieepa-refund-progress/
Das Geschäftsmodell ist in den USA bereits bewiesen. Binnen weniger Monate ist dort eine komplette Erfolgshonorar-Branche entstanden: keine Vorkosten, Provision ab 1,5% der tatsächlichen Rückerstattung, Abwicklung über lizenzierte Zollmakler. Das Modell funktioniert also nachweislich — es hat nur bisher niemand ins Deutsche übersetzt. https://tariffrecoverygroup.com/tariff-refund
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Schritt 1: Partner suchen, bevor du irgendwas anderes machst.
Ohne lizenzierten US-Customs-Broker gibt es kein Geschäft. 10 Broker über LinkedIn heraussuchen, die "IEEPA refund" oder "CAPE" in ihren Posts erwähnen, und alle mit derselben Mail anschreiben: Ich bringe deutschsprachige Mandanten, du machst die Einreichung, wir teilen die Erfolgsprovision. Wenn bis Sonntagabend keiner antwortet, hast du dein erstes ehrliches Signal.
Schritt 2: Zielliste von Hand bauen.
Du suchst DACH-Unternehmen mit eigener US-Tochter oder DDP-Lieferungen in die USA. Quellen: Mitgliederverzeichnisse der AHK USA, IHK-Exporteurslisten, Ausstellerlisten deutscher Firmen auf US-Messen. 150 Namen reichen. In Airtable: Firma, Kontakt, Produktkategorie, US-Präsenz ja/nein. Über Clay findest du die richtigen Kontakte in diesen Firmen.
Schritt 3: Leads qualifizieren
"Wer ist bei Ihren US-Lieferungen als Importer of Record eingetragen — Sie, Ihre US-Tochter oder Ihr Kunde?" Das ist die gesamte Qualifizierung. Ist es der US-Kunde, legst du auf. Ist es das eigene Unternehmen, hast du einen Fall. Diese Frage geht per Mail raus und per Telefon nach — deutscher Mittelstand antwortet nicht auf Formulare.
Tools: Airtable als Liste, Make.com für die Nachfass-Sequenz nach drei Tagen, damit dir kein Kontakt durchrutscht.
Schritt 4: Ein Frontend, das nach einer Stunde fertig ist.
Eine Seite, eine Zahl, ein Formular. Überschrift ist die 166 Milliarden. Darunter drei Sätze, was das mit einem deutschen Exporteur zu tun hat. Dann das Formular mit genau vier Feldern: Firma, Ansprechpartner, US-Tochter ja/nein, ungefähres US-Importvolumen 2025. Kein Preis auf der Seite, keine Features, kein Logo-Design. Claude Code oder Cursor.
Schritt 5: Den ersten echten Fall durchspielen.
Wer zusagt, bekommt eine einzige Hausaufgabe: Zugang zum ACE-Portal der US-Zollbehörde und daraus den Entry Summary Detail Report ziehen, als Excel exportieren. Darin filterst du die Zolltarifnummern aus Kapitel 99 — die Positionen 9903.01 und 9903.02 sind die IEEPA-Zölle. Was dort steht, ist die potenzielle Rückerstattung. Das Ergebnis geht an deinen Broker, der rechnet und einreicht.
Tools: Google Sheets. Wirklich. Für die ersten fünf Fälle brauchst du keine Zeile Code.
Der Trick für das erste Gespräch: Viele Rückerstattungen liegen fest, weil im System schlicht keine Bankverbindung für die Auszahlung hinterlegt ist. Das kannst du jedem Interessenten in der ersten Minute sagen — gratis, sofort prüfbar, und es beweist, dass du weißt, wovon du redest. Besseres Vertrauenssignal gibt es nicht.
Was du am Wochenende ausdrücklich nicht machst: juristisch beraten. Du erklärst nicht, ob ein Anspruch besteht — das macht der Broker. Und bevor der erste Euro Provision fließt, lässt du dir von einem Anwalt bestätigen, dass die Vermittlung von US-Zollverfahren nicht unter das deutsche Steuerberatungsgesetz fällt. Das ist die eine Frage, bei der Raten teuer wird.






