🍏 Was ist die Idee?
Anwaltsschreiben zu bekommen ist scary, und wer weiß schon, wie man darauf reagieren soll? Anwaltsleistungen sind ein Buch mit sieben Siegeln für viele Leute - du machst es einfach.
Geschäftsidee von Samuel Schneider (Gründer Journeyman)
Was ist das Problem? - Rechtsdinge sind ein Buch mit sieben Siegeln für viele, die keine Ausbildung haben.
- Fehler können teuer sein.
- Die Hemmschwelle, einen Anwalt zu nehmen, ist hoch.
Was ist die Idee? Automatisierung von einfach standardisierbaren legalen Dokumenten.
Die Automatisierung erfolgt durch vordefinierte Content Teile, welche von Anwälten erstellt wurde. Dazu eignen sich Dokumente Anwendungsfälle welche:
- Oft vorkommen (Abmahnungen in einem spezifischen Bereich, Rückforderung von Mietkaution, Datenschutzerklärungen für kleine Unternehmen etc.)
- Deren Erstellung heute noch vergleichsweise kostspielig, und somit das Einsparpotential durch Automatisierung gegeben ist
🌵 Warum funktioniert's?
Starkes Wachstum des Legal-KI-Markts: Der globale Markt für legale KI-Software wird 2026 auf 5,21 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2034 auf 40,94 Milliarden US-Dollar wachsen (global, da keine DE-spezifischen Zahlen verfügbar). Quelle
Hohe Priorität für Automatisierung in DE-Kanzleien: 58,6 % der deutschen Anwaltskanzleien priorisieren die Automatisierung administrativer Aufgaben als Schlüsselstrategie (Benchmark-Bericht 2026). Quelle
Rasante Expansion des Legal-Tech-Markts in Deutschland: Rund 300 Legal-Tech-Unternehmen sind in Deutschland aktiv, mit bis zu 10.000 Beschäftigten und einer Bilanzsumme von mindestens 800 Millionen EUR (2025). Quelle Quelle
Bedeutende KI-Adoption in deutschen Kanzleien: 63,6 % der Anwaltskanzleien in Deutschland integrieren KI aktiv in ihre Praxis, insbesondere für Dokumentenerstellung (Benchmark-Bericht 2026). Quelle
Umsatzsteigerung durch KI-Automatisierung: 52 % der Jurist:innen berichten von einem Umsatzanstieg um 6–20 % durch KI-Einsatz bei Routineaufgaben. Quelle
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Schritt 1: Wähle einen Use-Case den du selbst oder jemand in deinem Umfeld schon erlebt hat. Recherchiere kurz das Marktvolumen und das Umsatzpotenzial.
Schritt 2: Sprich mit 1–2 Anwälten um den Use-Case und das Automatisierungspotenzial zu verstehen. Sprich zusätzlich mit 5 Personen die den Use-Case selbst erlebt haben.
Schritt 3: Finde einen Anwalt der mit seinem Namen für die automatisch generierten Dokumente steht — idealerweise jemand aus Schritt 2. Erarbeite gemeinsam ein einfaches Flussdiagramm welche Informationen für ein Standarddokument gebraucht werden.
Schritt 4: Baue eine einfache Landing-Page mit Framer: klares Messaging, kurze Sätze, einfache Sprache. Nutze heyflow.app für das Nutzerformular.
Schritt 5: Schalte erste Anzeigen über Google Ads oder Social Media. Starte mit 5–10 Euro pro Tag und optimiere laufend welche Anzeigentypen und Keywords am besten konvertieren.
Schritt 6: Wenn der erste Use-Case funktioniert hast du drei Optionen: als profitables Side-Business weiterlaufen lassen, weitere Use-Cases aufnehmen und zur Plattform wachsen, oder mit demselben Use-Case in weitere Märkte expandieren.






