🍏 Was ist die Idee?
Solarenergie boomt und in Deutschland geht die Nachfrage durch die Decke. Doch Lieferengpässe und Fachkräftemangel bremsen den Ausbau. Du vertreibst Solarpanels, die deine Kunden selber einbauen können - DIY im IKEA-Style!
Was ist das Problem? - Selbstversorgung ist in Krisenzeiten für Verbraucher wichtiger denn je.
- Energiepreise schwanken stark und sind aktuell sehr hoch
- Handwerker für Solaranlagen sind derzeit kaum zu bekommen
Was ist die Idee? Ein eCommerce Store, der DIY-Solaranlagen für den Eigengebrauch vertreibt.
Du bedienst die Probleme deiner Zielgruppe mit Do-it-yourself (DIY) Kits für Solarpanels im IKEA-Stil. Der Erfolg des schwedischen Möbelkonzerns fußt auch darauf, dass viele Produkte Eigeninitiative erfordern. Passend zum Möbelstück wird das abenteuerliche Erlebnis geliefert, das gute Stück selbst aufbauen zu dürfen. Das spart Zeit und Geld, bringt Spaß und löst dieses belohnende “Das habe ich selbst gebaut”-Gefühl aus.
Dieses DIY-Prinzip überträgst du auf Solaranlagen. Mit einem Kit für Zuhause kann sich jeder eine eigene Solaranlage für zuhause basteln. Das Ziel: Den Aufbau so einfach gestalten, dass jeder ohne professionelle Hilfe auskommt. Der Profi-Installateur kommt bei Bedarf lediglich für einen letzten Check und gibt sein Go für dein neues nachhaltiges Mini-Kraftwerk. Heraus kommt weniger Arbeit für Fachkräfte, die sich mehr Aufträgen widmen können.
Die Komponenten für das Solarkit werden online bestellt und kommen bequem per Post. Du lieferst aber nicht nur die Technik, sondern auch das technische Wissen und die dafür passende Community. Nach dem Motto “Hilfe zur Selbsthilfe” bietest du Video-Anleitungen für den DIY-Aufbau und ein Online-Forum für Hobbybastler, die sich leidenschaftlich gerne gegenseitig unterstützen.
🌵 Warum funktioniert's?
Klimawandel, Ukraine-Krieg, Energiekrise - es gibt genug Gründe, auf erneuerbare Energien umzusteigen. Vor allem Solarenergie ist als elementarer Baustein der Energiewende wieder groß im Kommen.
In Deutschland schlummert nicht nur auf Agrar- und Industrieflächen riesiges Potenzial, auch Hausdächer und Balkone in Städten und Großstädten bieten viel Fläche für Solarpower. Doch der Hype um die grüne Sonnenenergie kommt ins Stocken: Aufgrund von Pandemie und fragilen globalen Lieferketten wird die Produktion neuer Solarpanel der Nachfrage nicht gerecht. Hinzu kommt der Fachkräftemangel in Deutschland: Installateure von Solaranlagen kommen kaum hinterher und sind auf Monate ausgebucht.
Um den Hunger nach Solaranlagen zu stillen, müssen die Abhängigkeit von globalen Herstellern minimiert und der Terminkalender der wenigen Fachkräfte gelüftet werden. Das wäre möglich, wenn man Bau und Inbetriebnahme neuer PV-Anlagen in die Hände der Käufer gibt!
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Schritt 1: Machbarkeit prüfen
Es ist unseren Recherchen nach gesetzlich erlaubt, die eigene Solarstromanlage aufzubauen. Nur Fachkräfte dürfen hingegen die Verbindung zum Stromnetz aufbauen - deinen erzeugten Solarstrom wirst du also nur lokal über Speicher nutzen können. Wir empfehlen dennoch, dass du die lokale Rechtslage prüfst!
Schritt 2: Produkte finden
Let’s face it: Solarpanels wirst du nicht selber produzieren können. Du wirst sie irgendwoher besorgen müssen. Der beste Platz dafür ist Alibaba (Link), wo du Solarpanels importieren kannst. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Qualität der Hersteller auf Alibaba von “Müll” bis “Sensationell” reicht. Unser Tipp: Nimm Kontakt zu den Herstellern auf, lass dir Ansichtsexemplare schicken.
Schritt 3: Online-Shop aufbauen
Vor fünf Jahren hättest du mit Wordpress umständlich einen Shop aufbauen müssen, hättest vielleicht sogar ein paar Zeilen Code gebraucht. Heute reicht ein Shopify-Store völlig aus. Produkte rein, Beschreibungen texten und nach und nach mehr Content um das Thema (SEO!) aufbauen.
Schritt 4: Nachfrage generieren
Wie üblich hast du vier Möglichkeiten, Traffic auf die Seite zu kriegen:
1. Organischer Traffic, in dem du relevanten Content für Suchmaschinen schreibst (SEO).
2. Gekaufter Traffic über Google Ads oder Meta Ads, in dem du relevante Keywords (Google) oder Zielgruppen (Meta) definierst
3. Gehe in relevante Online-Foren und stell deine Lösung vor.
4. Presse via PR. Mache niemals PR, wenn du dein Geld nicht zum Fenster rauswerfen willst
Schritt 5: Kapital für den Launch
Um den ersten Batch an Bestellungen finanzieren und umsetzen zu können, braucht es Kapital. Kannst du es nicht aus eigener Tasche bezahlen, braucht es Investoren oder Crowdfunding. Eine limitierte Warteliste, bei der man für einen Platz bezahlen muss, erhöht nicht nur die Exklusivität deines Produktes, sondern auch das finanzielle Commitment deiner Kunden.






