🍏 Was ist die Idee?
Google dominiert Search Marketing, Facebook dominiert Social Marketing. Newsletter wachsen rasant - baust du die Marketing-Plattform für dieses Medium?
Was ist das Problem? - In Deutschland gibt es keinen großen Anbieter, bei dem Werbetreibende Werbung in Newslettern buchen können.
- Betreiber von Newslettern sind darauf angewiesen, selbst Werbekunden zu gewinnen.
- In anderen Segmenten wie Search Ads (Google), Social Ads (Facebook), Podcast Ads (Lollipod) gibt es schon klare Anbieter.
Was ist die Idee? Du baust die größte Advertising-Plattform für Newsletter auf.
Werbetreibende kommen auf deine Plattform, um ihre Werbung in Newslettern zu platzieren.
Newsletter registrieren sich auf deiner Plattform, um Werbefläche zur Verfügung zu stellen.
Wettbewerber:
- Paved in den USA
- Es gibt Agenturen, die deinen Newsletter aussteuern.
- Substack oder Mailchimp könnten zu Wettbewerbern werden.
- Erste Websites in den USA beginnen, Sponsoren zu katalogisieren.
🌵 Warum funktioniert's?
Was Newsletter - ist das nicht was von vor 15 Jahren?
Nein, ganz und gar nicht. Newsletter boomen!
- Startups wie Substack machen Newsletter schreiben einfach - und sammeln über 80 Mio. USD Funding von externen Investoren ein.
- Newsletter erlauben es dir, direkt mit deinen Fans in Kontakt zu treten - ohne auf das Wohlwollen eines social media Algorithmus zu hoffen. Im Klartext: eMail Adressen sind wertvoller als ein Follower Click auf Instagram.
- Und diese Fans sind wertvoll für Unternehmen - New York Times Newsletter-Abonnenten haben eine 2x höhere Wahrscheinlichkeit zu Abonnenten der Zeitung zu werden.
- Newsletter sind ein hervorragendes Minimum Viable Product, mit dem junge Gründer das Interesse ihres Publikums testen können. Wenn jemand dir nicht mal seine eMail-Adresse gibt, dann gibt er dir auch niemals einen Euro.
- Aber: es gibt auch Anzeichen, dass der Newsletter-Boom besonders stark in der Corona-Pandemie war, und jetzt etwas zurückgeht.
Und: Der Markt für eMail / Newsletter-Marketing (d.h. Werbung, die in Newslettern geschaltet wird), wird sich bis 2027 verdoppeln.
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Schritt 1: Nachfrage testen
Gibt's überhaupt eine Nachfrage auf dem Thema? Das musst du für Werbetreibende als auch Newsletter verstehen. Bester Tipp: Get out of the building! Versuche mit Leuten zu sprechen, die erfolgreiche Newsletter betreiben. Wo kommen deren Werbepartner her? Was sind deren Probleme?
Schritt 2: Erste Angebote auf die Plattform bekommen
Marktplätze sind nicht so einfach, denn du musst beide Seiten auf der Plattform haben, damit es Sinn macht: Käufer und Verkäufer. Am besten du fängst mit der schwierigeren Seite an - in diesem Fall vermutlich die Publisher von Newslettern. Mach dir eine lange Excel-Liste mit den beliebtesten Newslettern in Deutschland und schreibe diese one-by-one an. Das gleiche machst du auf der Seite der Werbetreibenden.
Schritt 3: Eine kleine Plattform bauen
Du könntest am Anfang auch alles händisch machen (Wizard-of-Oz-Style), du kannst aber auch mit einfachen Datenbank-Tools wie Airtable (für die Datenbank) und Softr.io (Website auf dieser Datenbank) an einem Wochenende eine erste UI für deine Nutzer bauen.
Schritt 4: Den Marktplatz erweitern
Du musst recht viel Geld für Marketing bereithalten, denn die meisten Marktplätze sterben, wenn nicht genug Aktivität entsteht. Sowohl Verkäufer als auch Käufer musst du bekommen - und denen natürlich einen Grund geben, bei dir zu (ver)kaufen.






