🍏 Was ist die Idee?
Der durchschnittliche Verbraucher hat mittlerweile 6,7 Abos (+57% seit 2019). Du baust eine einfache Plattform, mit der Restaurants ihre Kunden zu Abonnenten machen können.
Was ist das Problem? - Kaum bis keine Restaurants haben ein Abo-Programm, obwohl es ihnen einen kalkulierbaren, dauerhaften Cash-Flow sicherstellen würde und Kunden binden könnte
- Nur große Restaurant-Ketten haben aktuell die (finanzielle) Möglichkeit, komplexe digitale Lösungen wie Apps und Kassenintegrationen für ihr Abo-Programm anzubieten.
- Das einzig verfügbare Tool sind Stempelkarten, die allerdings nicht digitalisiert sind und nur sehr wenig Bindungskraft haben
Was ist die Idee? Du baust ein neues Kundenbindungsprogramm / Abo-Modell für Restaurants jeder Größe, das...
- ... Kunden effektiv ans Restaurant bindet
- ... Restaurants einen einfachen digitalen Kommunikationskanal zu seinen Abonnenten ermöglicht
- ... einen neuen Umsatzkanal für Restaurants eröffnet
Das kannst du auf vielen Wegen erreichen.
Zum Beispiel kannst du eine App bauen, die die Abo-Modelle verschiedener kleiner Restaurants bündelt. Die App erzeugt einen QR-Code, den das Restaurant scannen kann. Mit gültigem QR-Code erhält der Kunde ein Goodie, zum Beispiel kostenlosen Filterkaffee, einen Aperitif gratis pro Woche o.ä.
🌵 Warum funktioniert's?
- Abo-Modelle boomen: Der durchschnittliche US-Konsument hat mittlerweile 6,7 Abos laufen - 2019 waren es noch 4,2 (+57%). In Deutschland haben 29% der Verbraucher 3 oder mehr Abos - 2019 waren es nur 13%.
- Abo-Modelle sind für Unternehmen lukrativ: 42% von Verbrauchern zahlen noch für Abos, obwohl sie diese nicht mehr benutzen. Bei der Gen Z sind es übrigens 55%, bei Baby Boomern nur 24%.
- Kunden bevorzugen Abo-Modelle: Wenn man Menschen fragt, was sie monatlich für Abos ausgeben, dann sagen sie 86 USD. In Wirklichkeit geben sie aber knapp 220 USD pro Monat aus - 2,5 mal so viel! Hintergrund ist ein psychologischer Trick - der 'pain of payment' ist geringer, wenn das Geld einfach monatlich vom Konto weggeht, ohne das du das Portemonnaie aufmachen muss.
- Starbucks hat ein gigantisches Loyalitätsprogramm, mit etwa 60 Millionen Kunden (davon die Hälfte aktiv) und über 3 Milliarden USD als Prepaid Guthaben auf Starbucks-Karten geladen. Die amerikanische Kette Panera Bread für Abonnenten kostenlosen Kaffee an.
- Aber auch einzelne Restaurants fangen an Abos anzubieten - diese Pizzeria verlangt 149 USD pro Jahr, und Abonnenten erhalten 1 Pizza gratis pro Woche.
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Die Idee kannst du dank No-Code Tools auch umsetzen, wenn du wenig technisches Know-How hast.
Das Wichtigste ist sowieso, so schnell wie möglich mit Restaurants zu sprechen, ob sie von den Vorteilen überzeugt werden können.
Schritt 1: Nachfrage testen
Bevor du irgendwas machst: Überleg dir einen 3-Satz-Pitch, sprich mit 10 Restaurants in deiner Stadt.
Schritt 2: Lösung bauen
Wenn du glaubst, dass du ein paar Restaurants in deiner Stadt als Pilotkunden gewinnen kannst, dann bau die einfachste Version deiner Lösung. Eventuell muss die sogar gar nicht technisch sein. Restaurants werben vor Ort bei ihren Stammkunden mit einem Aufsteller für das Abo-Modell, interessierte Kunden zahlen eine Gebühr um mitzumachen, du stellst den Kunden eine nicht-übertragbare Karte aus, mit denen sie ein Goodie (z.B. Gratis Kaffee) bekommen.
Schritt 3: Wachsen
Nach und nach digitalisiert du diese einfache Lösung (schau dir No-Code-Tools wie Bubble.io an) und sprichst weitere Restaurants an.






