🍏 Was ist die Idee?
Bis 2026 werden 560.000 Unternehmen in Deutschland Nachfolger suchen. Du bringst diese Unternehmen mit Gründern zusammen, die etablierte Unternehmen kaufen wollen.
Was ist das Problem? - 79% der Inhaber von mittelständischen Unternehmen klagen über ein Mangel an geeigneten Kandidaten für eine Nachfolge.
- Startup-Gründer wollen der nächste Mark Zuckerberg werden, aber 90% scheitern, weil sie nie ein relevantes Problem lösen.
- Es gibt keinen transparenten Markt, der Nachfolger und Unternehmen zusammenbringt
Was ist die Idee? Unternehmensnachfolge ist ein gigantisches Feld für viele Geschäftsideen. Hier sind unsere 3 besten:
⛳ Boomer Business Buyers Club
Du baust einen virtuellen Markt, der Unternehmen, die einen Nachfolger suchen, mit interessierten Käufern zusammenbringt.
Käufer zahlen eine Mitgliedsgebühr, dass du ihnen die besten Unternehmen präsentierst, die einen Nachfolger suchen. Ein bisschen wie ein Immobilienmakler, der seinen Kunden die besten Häuser präsentiert.
Verkäufern hilfst du, den Bürokratie-Dschungel zu bewältigen und ihr Unternehmen so zu präsentieren, dass es für externe Investoren interessant ist.
Ein bisschen so wie der Better Ventures Angels Club, der das Ganze für Startups macht. Die Gründerin Tina Dreimann war in unserem Podcast und erklärt, wie ihr Geschäftsmodell funktioniert.
📛 Konferenz für nachfolgesuchende Mittelständler
Die größte Aufgabe wird wahrscheinlich sein, genug Mittelständler zu identifizieren, die ein gesundes Geschäftsmodell haben und einen Nachfolger suchen. Daraus machst du ein Geschäft.
Stell eine Konferenz für den Mittelstand auf die Beine, in der du darüber informierst, wie eine Nachfolgeregelung gelingen kann, wie Unternehmen Käufer finden und welche rechtlichen Voraussetzungen es gibt.
Du wirst dadurch eine hochrelevante Liste an Kontakten für z.B. Anwälte, Steuerberater, Fund-Manager zusammenstellen, die nur zu gern auf deiner Konferenz präsentieren würden.
💰 Kauf dein eigenes Boomer Business
Sicher nicht für jeden - aber denk drüber nach. Warum ein eigenes Startup gründen, das sehr lange braucht um überhaupt nachzuweisen, dass es ein relevantes Problem löst, wenn du ein bestehendes, langweiliges Unternehmen kaufen kannst, das profitabel ist.
Wichtig ist nur: Sei dir voll im Klaren, was du genau kaufen möchtest.
Wir würden diese Kriterien anlegen:
- Wie hoch ist das Unternehmen bewertet?
- Wieviel Umsatz macht es im Jahr?
- Wieviel Gewinn macht es (das musst du sicher wissen)?
- Wie hoch ist die Marge? (25%+ wäre gut)
- Ist der Verkäufer motiviert?
- Ist der Verkäufer ein Investor oder ein Manager?
- Hat das Unternehmen einen unfairen Vorteil (z.B. langjährige Verträge, eine starke Sales-Mannschaft, Patente)?
- Kannst du auch nur das Anlagevermögen (d.h. ohne Schulden, sogenannter "Asset Deal") übernehmen?
🌵 Warum funktioniert's?
- In Deutschland gibt es 2,5 Millionen kleine und mittelständische Unternehmen.
- 37% aller Arbeitnehmer sind in klein- und mittelgroßen Unternehmen beschäftigt
- Ein Drittel der Unternehmer in Deutschland sind über 60 Jahre alt
- Bis 2026 werden bis zu 560.000 Unternehmen in Deutschland Nachfolger suchen
- Der größte Teil dieser Firmen ist im Dienstleistungssektor und im produzierenden Gewerbe. Quelle
- Unternehmen werden am liebsten in der Familie weitergegeben (53%) an Externe verkauft (45%) oder an Mitarbeiter übergeben (26%). Quelle
- 74% aller Firmen, die einen Nachfolger suchen, waren noch nicht erfolgreich.
- 190.000 der Firmen, die bis 2026 einen Nachfolger suchen, erwarten nicht einen Nachfolger zu finden und werden einfach dicht machen.
- Erste Startups kümmern sich um dieses Problem - dieses hier hat aber gerade mal 3.000 Visits im Monat (Stand September 2023)
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Wir sind begeistert von dem Potenzial dieser Idee. So würden wir anfangen für den Boomer Buyer Business Club.
Schritt 1: Mit Unternehmen sprechen, die Nachfolger suchen
Bevor du irgendetwas machst, solltest du mit Unternehmen sprechen, die das Problem haben. Wie kannst du sie identifizieren? Ein guter Startpunkt ist diesem Autor der Studie der KfW zu mailen.
Schritt 2: Verstehen, woher Käufer kommen können
Alright, du weißt jetzt wie du die Unternehmen findest, aber wollen Menschen überhaupt langweilige Boomer Business kaufen? Wollen nicht alle ihr eigenes Startup bauen? Wir würden mit diesem Portal des Bundeswirtschaftsministerium sprechen und eine Kooperation anstreben. Alternativ nimmst du 500 Euro für eine Social Media Kampagne auf Meta, mit der du eMail-Adressen von Interessenten einsammelst.
Schritt 3: Niedrigschwellige Angebote für beide Seiten machen
Was ist niedrigschwelliger als ein Newsletter, den du an alle Interessenten rausschickst und ihnen das Boomer Business der Woche vorstellst, das gerade einen Nachfolger sucht. Interessieren sich deine Leser für einen Kauf? Welche Branchen funktionieren und welche nicht?
Schritt 4: Den Marktplatz aufbauen
Erst wenn du das alles gemacht hast, und glaubst, dass du beide Seiten skalierbar erreichen kannst, brauchst du überhaupt erst eine funktionsfähige Website, die das Ganze automatisch macht.






