🍏 Was ist die Idee?
Viele Studenten haben Schwierigkeiten, sich einen Stundenplan zusammenzustellen. Eine App in den USA hat daraus ein blühendes Social Network gemacht. Wer bringt diese Idee nach Deutschland?
Was ist das Problem? - Kaum digital: Viele deutsche Schulen und Hochschulen bieten ihren Schülern und Studenten keine digitalen Stundenpläne
- Überfordert: An den Hochschulen fühlen sich Studenten mit der Stundenplanung häufig überfordert
- Komplexität: Jede Uni ist anders. Studienordnungen unterscheiden sich - du kannst nicht einfach eine App launchen für ganz Deutschland, sondern musst Hochschule-für-Hochschule erschließen.
- Keine Interaktion: Gut, wenn die Studenten wissen, welche Stunden sie haben. Besser, wenn sie wissen wo ihre Freunde gerade sind.
- Wettbewerber wirken alles andere als taufrisch und konzentrieren sich auf einen einzigen Use Case.
Was ist die Idee? Du baust eine Kalender-App für Studierende, die ihnen dabei hilft, ihren Tag zu organisieren.
Deine Nutzer können die Stundenpläne ihrer Freude einsehen und sehen wer die gleichen Kurse besucht.
Perspektivisch kannst du deine App um viele Funktionen erweitern: Chatten, Notizen teilen, Hausaufgaben teilen, Lerngruppen bilden, Fragen klären und so weiter.
🌵 Warum funktioniert's?
- In Deutschland gibt es über 400 Hochschulen, davon sind 211 Fachhochschulen und 108 Universitäten
- Es studieren immer mehr Menschen: Aktuell sind es knapp 2,9 Mio. - das sind fast 1 Mio. mehr als vor 10 Jahren.
- Viele Studenten fühlen sich mit der ersten Aufgabe, die die Hochschule an sie stellt, schon alleingelassen - einen Stundenplan zusammenzustellen (siehe Tweets im Bild unten).
- Eine App in den USA hat aus diesem Problem die zweitbeliebteste Social Media App noch vor Facebook und Whatsapp gemacht.
- Aktuell hat Saturn knapp 2 Mio. tägliche Nutzer und hat 44 Mio. Dollar von Investoren wie Amazon Gründer Jeff Bezos und Ashton Kutcher erhalten.
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Das ist kein Projekt für ein Wochenende, aber Schritt 1 kannst du nebenberuflich machen.
Schritt 1: Nachfrage testen
Sprich mit 10 Studenten einer Hochschule in deiner Nähe. Am besten mit Erst- und älteren Semestern - was sind deren Probleme? Was wünschen sie sich, um ihren Stundenplan zu machen?
Schritt 2: Mit einer Hochschule als Whitelabel-Lösung testen
Wenn du überzeugt bist, dass du weißt, was du zu bauen hast, dann sprich mit einer Hochschule und biete ihr an, eine Kalender-App nur für sie zu bauen. Löse das Problem für die Studenten einer Uni.
Schritt 3: Messen und optimieren
Smartphone Apps haben alle das gleiche Problem: Viele Leuten probieren sie aus, aber nur wenige nutzen sie auch länger. Die wichtigste Kennzahl, die du im Blick haben musst, ist 30-Day-Retention, also wieviele deiner Nutzer die App nach 30 Tagen noch nutzen. Saturn liegt ungefähr bei 30% - was im Vergleich sehr gut ist.
Schritt 4: Von Hochschule zu Hochschule wachsen
Wie sind Facebook und StudiVZ gewachsen? Mit "Campus Captains" - dedizierten Botschaftern, die die frohe Botschaft der App verkündet haben und dafür gesorgt haben, dass mehr und mehr Studenten die App nutzen. Diese Go-To-Market Strategie dauert zwar ein bisschen länger, ist aber perfekt geeignet.






