🍏 Was ist die Idee?
Bref, Biff, Puff, Paff - Reinigungsprodukte sind ziemlich langweilig und eigentlich alle gleich. Du nimmst das Playbook von Liquid Death für Trinkwasser und wendest es auf Reinigungsprodukte an.
Was ist das Problem? - Reinigungsmarken sind super langweilig: Welche Marke hast du gerade im Schrank stehen?
- Reinigungsmarken sind austauschbar: Wen interessiert schon, ob du "Viss", "Der General" oder "Bref Power" nutzt?
- Reinigungsmarken werden nicht wahrgenommen: Unilever gibt über 15% seines Umsatzes für Marketing aus (Annual Report 2023), Henkel sogar 21% seines Umsatzes. Warum? Weil sie zahlen müssen, um überhaupt von Konsumenten wahrgenommen zu werden.
Was ist die Idee? Du entwickelst "Murder Your Stains", eine neue Marke für Reinigungsmittel, die alles anders macht, als deine Wettbewerber. Eben genauso wie Liquid Death es für Wasser gemacht hat.
- Packaging: Bilder von sauberen Badezimmern oder Alpenveilchen gibt es bei dir nicht. Du nimmst einen brennenden Totenkopf.
- Claim: Statt "Für ein Zuhause zum Wohlfühlen" sagst du "Murder Your Stains"
- Marketing: Du gibst kein Geld für konventionelles Marketing aus, sondern gehst 100% Guerilla. Tipp von Liquid Death: Nimm jede noch so schwachsinnige Idee, aber führe sie mit vollem Ernst aus.
🌵 Warum funktioniert's?
- In Deutschland werden pro Jahr etwa 5,3 Mrd. EUR mit Reinigungsmittel umgesetzt.
- Die Kategorie ist relativ gesättigt: Seit 2013 ist die Kategorie durchschnittlich um 2,3% gewachsen (CAGR).
- Innovationen sind eher rar: Frosch ist Marktführer mit umweltbewussten Produkten. Oder wann hast du das letzte Mal eine Werbung von "Der General" gesehen?
- Liquid Death ist eine Wassermarke, die das langweiligste Produkt überhaupt (Wasser) zu einer hippen Marke aufgebaut hat. Wie? Mit over-the-top Marketing (hör dir unbedingt unseren Podcast mit dem Creative Director von Liquid Death an). Liquid Death ist jetzt 1,4 Mrd. USD wert und setzt 250 Millionen USD pro Jahr um.
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Step 1: Pilotprodukt entwickeln
Bau den Prototypen deines Produkts und Verpackung. Was ist deine Positionierung?
Step 2: Auf Wochenmarkt testen
Vly, die größte Marke für Erbsenmilch, hat ihre ersten Produkte auf Wochenmärkten verkauft, um mit Kunden ins Gespräch zu kommen. Kannst du auch machen! Der Gründer verrät dir hier im Gespräch sein Playbook.
Step 3: Online-Shop launchen und Marketing starten
Bau einen einfachen Online-Shop und teste aus, welche Ideen beim Publikum durchdringen. Denk daran: Du willst Aufmerksamkeit!
Step 4: Im Einzelhandel skalieren
Ohne den Einzelhandel kannst du nicht die Mengen verkaufen, die du verkaufen musst, um mittelfristig profitabel zu werden. Fang bei DM und Rossmann an.







