🍏 Was ist die Idee?
199.264. Das ist die Zahl der Patente, die pro Jahr in der EU gemeldet werden: Alle drei Minuten ein neues Patent.
Und etwa jedes zweite Patente wird irgendwann wieder frei: Jeden Tag werden in Europa also dutzende Technologien plötzlich nutzbar. Niemand merkt's.
Patent Pilot ist ein AI-Agent für genau diese Lücke. Du sagst einmal, in welcher Branche du spielst, wen du beobachten willst und welche Technologien dich interessieren. Ab da arbeitet der Agent für dich - kontinuierlich, im Hintergrund, ohne Such-Maske. Was du bekommst, ist nicht noch ein Dashboard, sondern ein wöchentliches Briefing im Sprech deiner Branche: Diese drei Patente sind gerade frei geworden und passen zu deiner Roadmap. Dieser Konzern verkauft ein eingeschlafenes Patent in deinem Bereich. Dieses Start-up mit diesem relevanten Patent wird gerade verkauft.
Das machst du für die Branche, die am aller seltensten hier professionell aufgestellt ist: Im deutschen Mittelstand. Maschinenbau, Chemie, MedTech - perfekte Branchen für die Idee.
🌵 Warum funktioniert's?
1. Der europäische Patentmarkt ist riesig und stabil auf Höchstniveau: Im Jahr 2024 wurden beim Europäischen Patentamt **199.264 Patentanmeldungen** eingereicht – das macht im Schnitt alle 2,6 Minuten eine neue Anmeldung.Quelle Deutschland ist mit **12,6 % aller EPA-Anmeldungen** das stärkste europäische Herkunftsland, der größte Wachstumssektor 2024 war „elektrische Maschinen und Energie" mit **+8,9 %**, getrieben von Batterie-Innovationen mit **+24 %** – also genau die Felder, in denen der DACH-Mittelstand spielt.Quelle
2. Vier von fünf Patenten sterben vor Ablauf der Schutzfrist – und niemand sortiert das: Laut den World IP Indicators 2024 der WIPO bleiben nur **17,5 % aller erteilten Patente die vollen 20 Jahre in Kraft**, die übrigen 82,5 % laufen vorzeitig aus, meist weil die Inhaber die Jahresgebühren nicht mehr zahlen.Quelle Bereits nach 10 Jahren sind **63,8 % aller Patente wieder frei** und damit theoretisch von Dritten nutzbar – aber niemand sortiert systematisch, welche dieser frei werdenden Schutzrechte wirtschaftlich interessant sind.Quelle
3. Der Mittelstand ist beim Thema Patent-Intelligence strukturell unterversorgt: Im Jahr 2024 haben **46 % aller KMU** die Einführung von AI-basierten Patent-Tools wegen Budget-Engpässen und fehlender IP-Experten verschoben – während Großunternehmen rund **65 % des gesamten Patent-Analytics-Markts** ausmachen.Quelle Gleichzeitig kommen laut EPA nur **21 % der europäischen Patentanmeldungen** von KMU und Einzelerfindern, obwohl der Mittelstand das Rückgrat der europäischen Wirtschaft ist – die Lücke zwischen Innovationskraft und IP-Infrastruktur ist messbar.Quelle
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Mach dir keine Illusion: Das ist zuerst ein Consulting-Projekt mit AI-Hebel, keine SaaS-Wiese. Was am Wochenende entsteht, ist nicht das Tool, sondern das Briefing-Template.
Samstagvormittag – Kunden suchen: LinkedIn-Search nach „Head of Innovation" oder „Leiter Strategie" bei DACH-Maschinenbauern mit 50 bis 500 Mio. Umsatz. Ziel: drei bis fünf Pilot-Gespräche in der Folgewoche.
Samstagnachmittag – Datenstack aufbauen: EPO Open Patent Services bietet eine kostenlose API für europäische Patentanmeldungen.Quelle DEPATISnet vom DPMA ergänzt das für deutsche Anmeldungen.Quelle Airtable wird zur Single Source of Truth – drei Tabellen reichen: Wettbewerber, Patente, Briefings.Quelle Sonntag – Automatisierung verkabeln: Make.com verbindet alles, sodass jede neue Anmeldung automatisch an Claude oder ChatGPT geht – mit einem Prompt, der Anspruchsformeln in zwei Sätzen Business-Sprache übersetzt und strategisch einordnet.Quelle
Das Briefing-Asset bauen: Eine A4-Seite, fünf Patente, jeweils mit drei Antworten – Was ist es? Warum für dich relevant? Was wäre der nächste sinnvolle Schritt? Google Doc oder PDF, keine App.
Der Pitch im Gespräch: „Hier ist Ihr Briefing für die letzten 12 Wochen. Wollen Sie das jede Woche?"






