🍏 Was ist die Idee?
Stell dir vor, du rufst einen Klempner, weil dein Abfluss verstopft ist. Er kommt, schaut sich das an und sagt: "Macht 180 Euro." Du hast keine Ahnung, ob das fair ist, ob's auch günstiger geht, oder was du für dein Geld eigentlich bekommst.
Das Problem sitzt nicht beim Preis, sondern bei der Präsentation. Ein Techniker ist Handwerker, kein Verkäufer. Ob er den richtigen Preis setzt? Verkauft er den Wartungsvertrag mit? Oft nein, das kostet Umsatz, jeden Tag, bei jedem Auftrag.
MeisterMenü ist ein Add-On für Plancraft, Craftnote, lexoffice und Co, die eh schon fast jeder Betrieb für Angebote und Rechnungen nutzt. Kein neues Tool, kein Wechsel-Stress, einfach eine Schicht obendrauf. MeisterMenü verwandelt jedes Angebot in eine kleine Speisekarte. Statt einem Preis bekommt der Kunde vor Ort drei bis fünf fertige Pakete auf dem Tablet gezeigt: von der Minimallösung bis zum Rundum-sorglos-Paket, mit allem was dazugehört. Der Techniker muss nichts mehr erklären oder verkaufen, nur noch durchklicken und zeigen. Der Kunde entscheidet selbst, was ihm sein Problem wert ist, so wie beim Griechen nebenan auch.
Kurz gesagt: Aus "Macht 180 Euro" wird "Was darf's denn sein?" Und der Kunde bestellt sich ganz von allein zum höheren Ticket.
🌵 Warum funktioniert's?
1. Drei Preisoptionen erhöhen den Umsatz messbar. Der Decoy-Effekt zählt zu den am besten belegten Tricks der Preispsychologie: Bei drei Preisstufen statt einem Einzelpreis steigt der Marktanteil der mittleren Option um bis zu 7 Prozentpunkte, weil die teuerste Option sie plötzlich vernünftig aussehen lässt. Quelle
2. Handwerker müssen aus jedem Auftrag rausholen, was geht, weil es zu wenige von ihnen gibt. Über 250.000 Stellen im Handwerk sind unbesetzt, mehr als 61% der Betriebe lehnen Aufträge ab, nicht wegen fehlender Nachfrage, sondern wegen fehlendem Personal. Quelle
3. Die Wärmepumpe ist der perfekte Wartungsvertrags-Türöffner. Der Absatz stieg 2025 um 55% auf 299.000 Geräte, Branchenberater empfehlen den Wartungsvertrag direkt bei Installation mitzuverkaufen statt später hinterherzutelefonieren. Quelle
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Schritt 1: Rechnungsexport von einem Betrieb holen. Einen SHK- oder Elektro-Meister aus deinem Netzwerk fragen, ob er dir den CSV-Export der letzten 12 Monate aus deren Software (Plancraft, lexoffice oder Craftnote) schickt, oder notfalls einen Stapel PDF-Rechnungen.
Schritt 2: Claude die Rechnungen auslesen lassen. Auftragsart, Einzelpositionen und Preise pro Rechnung extrahieren. Nach Auftragsart clustern. Claude die Jobs gruppieren lassen (verstopfter Abfluss, Wärmepumpen-Wartung, etc.) und pro Cluster Median-Preis, Preisspanne und unregelmäßig auftauchende Zusatzpositionen rausziehen, deine natürlichen Premium-Kandidaten.
Schritt 3: Claude Project mit den echten Cluster-Daten füttern. Fixes Format vorgeben: Basis (–25%), Standard (+10%, Zielstufe), Premium (+50%, inkl. Wartungsvertrag). Der Meister prüft und korrigiert jeden Preis, bevor er live geht.
Schritt 4: Menüs mit Canva oder Claude Code bauen und 3–5 echte Aufträge testen. Keine App nötig, ein sauberes Tablet-PDF pro Auftrag reicht. Welche Stufe wird gewählt, und wie schlägt sich das gegen den bisherigen Durchschnittsbon?






