🍏 Was ist die Idee?
Vor 15 Jahren habe ich mein erstes Startup gegründet. Ich war sicher, die Idee ist genial und unkaputtbar. Auf einer Party in Berlin traf ich zufällig einen Gründer, der etwas Ähnliches schon hinter sich hatte. Er hat nur abgewunken und gesagt: "Hast du schon daran gedacht? Das hat mich damals nämlich gekillt."
Dieses Wissen liegt oft nicht in Büchern. Es liegt in den kaputten Projekten der eigenen Branche. Und es liegt verstreut in Blogposts, alten Landingpages, toten Domains und vergessenen GitHub-Repos. Oder dass das Muster des Scheiterns seit Jahren gleich aussieht.
Warum gibt es eigentlich kein ordentliches Nachschlagewerk für gescheiterte Startups, das mehr kann als eine Liste?
Graveyard Insights würde genau das sein. Ein GLG für Gründer und ein Marktplatz, mit dem gescheiterte Gründer ihr Wissen über die Gründe ihres Scheiterns zu Geld machen können. Angereichert mit automatisch gesammelten Signalen und sauber zugeordneten Gründen, warum es nicht geklappt hat.
🌵 Warum funktioniert's?
1. Hohe und wachsende Zahl scheiternder Startups = stetender Daten-Nachschub: Laut verschiedenen Analysen scheitern weltweit rund **90% aller Startups** irgendwann, und in den USA fallen laut Bureau-of-Labor-Statistik-Daten **65,3% aller Unternehmen innerhalb von 10 Jahren aus** (Auswertung 2024).Quelle Quelle
2. Klare Zahlungsbereitschaft für „Gründer-Wissen“: riesiger Education- & Tool-Markt: Der weltweite Markt für **E-Learning und Online-Weiterbildung** wird laut Statista 2024 auf **über 210 Mrd. US‑$ Umsatz** beziffert, mit einem erwarteten Wachstum auf rund **400 Mrd. US‑$ bis 2030** (CAGR um die 10 % 2023–2030).Quelle Quelle Parallel dazu wächst der Markt für **Startup-Tools (SaaS, Research, Analytics)**: Der globale SaaS-Markt insgesamt lag 2023 bei rund **197 Mrd. US‑$** und soll bis 2028 auf **~382 Mrd. US‑$** steigen (CAGR ca. 14 % 2023–2028).Quelle Quelle Eine spezialisierte, B2B-orientierte Wissensdatenbank zu Startup-Scheitern passt direkt in diese bereits etablierte Ausgabenlogik von Gründern, VCs und Accelerators.
3. Die meisten Startups scheitern an wiederkehrenden, analysierbaren Mustern: Analysen von Startup-Failure-Daten zeigen, dass **42%** der Startups daran scheitern, dass es *keinen Marktbedarf* für ihr Produkt gab, **29%**, weil ihnen das Geld ausging, **23 %** wegen eines ungeeigneten Teams und **19%** wegen starker Konkurrenz (Auswertung 2024).Quelle Quelle
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Schritt 1: Zielgruppe validieren: Spreche mit Gründern, die gescheiterte Startups dokumentieren würden, und mit Mentoren; teste, ob der Mehrwert eines durchsuchbaren Graveyard mit automatisch getaggten Gründen besteht. Dokumentiere 5 konkrete Problempunkte und Wunsch-Funktionen.
Schritt 2: MVP aufbauen: Erstelle eine einfache Datenbank-Struktur in Airtable für Startup-Einträge, Gründe, Signale und Status; nutze Make, um automatische Signale (Domänenstatus, GitHub-Repos) zu erfassen; implementiere eine erste Name-Collision-Check.
Schritt 3: Framing und Landing: Baue eine Framer-Landingpage mit klarer Value- proposition, MVP-Features und einem Beta-Request-Formular; sammle E-Mail-Adressen von Interessenten und potenziellen Early Adopters.
Schritt 4: Go-to-Market für MVP: Starte eine kleine Kampagne über Meta Ads und gezieltes Outreach-Posting in Gründer-Communities; biete frühen Zugang gegen Feedback-Report oder geringe Gebühr an.
Schritt 5: Feedback-Schleife und Iteration: Sammle Nutzungsdaten, Priorisiere 2–3 Kern-Verbesserungen (z. B. bessere Failure-Tags, bessere Suchfilter); verbessere MVP und bereite nächste Release-Phase vor.







