🍏 Was ist die Idee?
Wissen ist Macht. Riesige Unternehmen wie Bloomberg verkaufen letztlich Zugang zu Informationen. Mit diesem Prinzip erschließt du die wichtigsten Startup-News für den deutschen Mittelstand.
Was ist das Problem? - Hidden Champions brauchen Informationen, um an den richtigen Innovationen zu arbeiten. Hier gibt es eine Bruchlinie zwischen der globalen Vermarktung und ihrer provinziellen Verwurzelung.
- Auf Messen und in ihrem Netzwerken kriegen sie die Infos für ihr Bestandsgeschäft - selten lernen sie früh von disruptiven Veränderungen, an denen Startups in ihrem Feld arbeiten.
- Hidden Champions haben selten das organisatorische Setup, um eine strukturierte 360° Marktbeobachtung zu betreiben
- Digitalisierung ist eine gigantische Herausforderung für Hidden Champions - wie können sie angesichts von Fachkräftemangel in der Provinz, rasend schneller technologischer Entwicklung und alternder Belegschaft konkurrenzfähig bleiben?
Was ist die Idee? Du baust das Informationsportal für Hidden Champions zur Startup-Szene. Eine Art Bloomberg-Terminal, das alle relevanten Informationen zusammenfasst, welche Innovationen Startups gerade entwickeln.
- Welche Startups gibt es, die in relevanten Bereichen arbeiten?
- Welche Startups erhalten immer größere Funding-Runden, welche nicht?
- Welche Themen werden generell von Venture Capital verfolgt?
- Welche Technologien werden entwickelt, die Geschäftsprozesse der Hidden Champions verbessern können?
- Welche Technologien bedrohen Hidden Champions direkt?
In der ersten Iteration kann Sector Scoop ein einfacher, kostenpflichtiger Newsletter sein, der sich auf einen Sektor beschränkt (z.B. Metallverarbeitung, Baustoffe, Datenverarbeitung, Risikomanagement, Fernwartung etc.).
In der weiteren Entwicklung kann es zu einem kostenpflichtigen Portal werden, in dem lokale Unternehmen relevante Informationen zusammengefasst bekommen.
🌵 Warum funktioniert's?
- Der Mittelstand ist der Stolz der deutschen Industrie: 6,1 Millionen Betriebe und Selbstständige arbeiten im Mittelstand - 55% aller Beschäftigten.
- In Deutschland gibt es weltweit die meisten "Hidden Champions" - Unternehmen, die nur wenige Leute kennen die aber Weltmarktführer in einer Nische sind. Vielleicht hast du auch von der Nische noch nicht was gehört (z.B. Getriebehersteller, Baustoffe für Großbaustellen, Lasermaschinen zur Metallbearbeitung etc.)
- 91% dieser Hidden Champions sind Familienunternehmen
- Die Führung dieser Hidden Champions ist meist sehr stabil: Chefs bleiben im Schnitt 20 Jahre an der Spitze - bei Aktiengesellschaften sind es nur 6 Jahre.
- Hidden Champions sind innovationsfreudig: Pro 1000 Mitarbeiter reichen sie 31 Patente ein (5x mehr als Großunternehmen). Müssen sie auch, um im globalen Wettbewerb zu bestehen.
- Hidden Champions kommen oft aus der Provinz: Insbesondere in Baden-Württemberg, Bayern und NRW gibt es besonders viele Hidden Champions abseits der Großstadt (siehe Abbildung unten)
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Schritt 1: Nachfrage bei Hidden Champions testen
Hier findest du eine Liste mit über 400 deutschen Weltmarktführern, von Entwässerungssystemenen bis Kältemittelverdichter. Du wirst letztlich nur im direkten Gespräch mit den Entscheidern dieser Unternehmen feststellen, ob sie an Sector Scoop interessiert sind. Tipp: Persönliche Intros sind der Schlüssel.
Schritt 2: Prototypen mit limitierter Funktion für erste Kunden bauen
Selbst wenn du erst einen Kunden hast, solltest du loslegen und den besten Newsletter bauen, den du kannst. Auf Crunchbase findest du aktuelle Fundraising-Informationen. Auf TechCrunch und Wired kriegst du Startup-News. Google Alerts hilft dir informiert zu werden, wenn in der Branche etwas passiert. Auf Substack kannst du nach themenrelevanten Newslettern suchen. Twitter / X ist eine gute Datenquelle für early adopter.
Schritt 3: Mehr Kunden gewinnen, Newsletter segmentieren
Sobald du mehr Kunden hast musst du entscheiden, wie individuell du deine Newsletter für die einzelnen Kunden gestaltest. Voll individualisiert bedeutet mehr Wert für den Kunden, potenziell mehr Umsatz, aber auch Schwierigkeiten beim Skalieren. Weniger individualisiert ist dann das Gegenteil. Am besten du findest Segmente von Kunden, die ähnliche Interessen haben, weil sie in ähnlichen Branchen sind.






