🍏 Was ist die Idee?
Gehst du manchmal an kleinen Sperrmüll-artigen Gegenständen vorbei und im Wind flattert ein "Zu Verschenken" Schild? In Berlin gibt's das an jeder Ecke. Warum das nicht digitalisieren?
Was ist das Problem? - Rechtlich verboten: Es drohen Bußgelder, wenn du eine Kiste mit "Zu Verschenken" auf die Straße stellst.
- Nicht auffindbar: Viele Menschen versuchen auf Flohmärkten Schnäppchen einzukaufen und diese dann teurer weiter zu verkaufen. Solche "Zu Verschenken" Kisten sind wertvoll, aber nicht systematisch auffindbar.
Was ist die Idee? Du baust eine App, mit der Leute, die etwas zu verschenken haben, ein Bild machen können und es geo-taggen können (d.h., dass es auf einer Karte mit einem Pin dargestellt wird). Interessierte können sich das Bild anschauen und zum Standort fahren, um es abzuholen. First come first serve!
🌵 Warum funktioniert's?
- Sperrmüll zu bestellen kostet ab 50 EUR aufwärts (zumindest in Berlin)
- Tiptapp ist ein neuer Anbieter, mit dem Helfer für's Entsorgen deines Sperrmülls rufen kannst. Kostet aber!
- Streng genommen ist es rechtlich unzulässig, eine "Zu Verschenken" Kiste an den Straßenrand zu stellen. Es ist allerdings legal, diese auf das eigene Grundstück (Garageneinfahrt, Fensterbrett) zu stellen.
- Allein in Berlin werden pro Jahr 23.000 Kubikmeter illegaler Müll entfernt (warum ist die Stadt dann trotzdem so schmutzig?!)
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Schritt 1: Nachfrage testen
Geh auf Flohmärkte und sprich mit den Ausstellern. Würden sie so eine App nutzen? Wie relevant ist der Gamification Ansatz a la Pokemon Go?
Schritt 2: Angebot verstehen
Der schwierigste Teil: Wer würde so eine App nutzen, anstatt die Kiste einfach ungesehen irgendwo abzustellen? Welche Anreize brauchst du und wie kannst du die Menschen erreichen? Vielleicht mit Google Werbeanzeigen auf "Sperrmüll"?
Schritt 3: MVP bauen
Bau die kleinstmögliche Version dieser Idee, um das Risiko zu begrenzen. Nutzen es deine early adopter einmal oder mehrfach?
Schritt 4: Geld verdienen
Am einfachsten wird es sein, eine Abo-Gebühr bei den "Abholern" zu verlangen. Wieviel sind sie bereit zu zahlen?







